SG Kleinolbersdorf - Altenhain e.V.

Kreisliga Chemnitz 8. Spieltag gegen SV Eiche Reichenbrand 3:1 (1:1)

20. Oktober 2013, 15:00 Uhr

SGA-Team: Taucher, Fiedler (90. Winter), Zerle (C), Falkenberg, Gerlach, Noyan (V), Waldowski, Plieninger, Werner, Kirst, Hüper (70. Peil)

Tore: 0:1 ET (3., Kirst), 1:1 Falkenberg (45., ohne), 2:1 Hüper (47., Waldowski), 3:1 Waldowski (72., Peil)

+++ "Erste" bezwingt Tabellennachbar trotz Eigentor +++ Falkenberg trifft aus 60 Metern +++ 

Till in der Luft

Kurioses Spiel in Altenhain! Zwar "krähten" die Hanghühner im Spiel gegen die Eiche-Reserve personell wieder auf dem letzten Loch - doch mit Einsatz, etwas Glück und Wille lässt sich einiges wieder wett machen. Aber der Reihe nach: Nachdem Kirst in der dritten Spielminute einen Gegner im Rücken vermutete, wo eigentlich gar keiner war, wollte er aus 35 Metern den Ball zum aufgerückten Keeper Taucher zurückspielen. Leider verunglückte der Pass völlig und landete im eigenen Netz, 0:1. Den sichtlich geknickten SGA-Kicker baute Kapitän Zerle wieder auf, schließlich waren noch 87 Minuten zu absolvieren. In der Folge agierten die Gastgeber überlegen, allein am Abschluss mangelte es. Doch auch die Reichenbrander Gäste kamen zu ihren Chancen, bestachen aber ebenfalls nicht gerade durch Kaltschnäuzigkeit ...

So brauchte es kurz vor der Pause einen Falkenberg-Freistoß aus 60 (!) Metern, um zum Ausgleich zu kommen: Der Verteidiger haute einfach mal ran und der Ball landete, begünstigt vom Gäste-Keeper, per Aufsetzer-Bogenlampe im Tor, 1:1. In Durchgang zwei startete die "Erste" wie die Feuerwehr: Der immer besser werdende Kirst eroberte den Ball im Mittelfeld, passte auf Waldowski, der leitete auf den startenden Hüper weiter, der den Ball am erneut unglücklich agierenden Keeper vorbei ins Netz "streichelte", 2:1, Partie gedreht. Die Altenhainer ließen nicht nach, erspielten sich weiter Chance um Chance. Kirst vergab die Beste: Seine Volleyabnahme strich nur knapp über den Querbalken. Dann, nach 72 Minuten, erkämpfte sich Kirst erneut die Kugel im Mittelfeld, steckte auf den einlaufenden Peil durch. Der behielt die Übersicht, legte auf den mitgelaufenen Waldowski quer, der locker zum 3:1 einschob und seine starke Leistung krönte. Dabei blieb's. Fazit: Ein etwas dreckiger, aber verdienter Sieg, der für etwas Luft im Abstiegskampf und nach dem Spiel für reichen Brand gesorgt hat.